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Am Anfang ist der Wille.
Wenn Sie mit dem Rauchen aufhören wollen, ist
es immer Zeit, damit anzufangen. Ohne Ihren Willen geht es aber nicht.
Nur wenn Sie vom Nichtrauchen überzeugt sind, kann der Versuch gelingen.
Es gibt viel zu gewinnen.
Dabei gibt es viel zu gewinnen. Selbst wenn Sie schon
jahrelang geraucht haben. Jede ungerauchte Zigarette bedeutet ein Stückchen
Freiheit und kommt Ihrer Gesundheit zugute:
- Nicht mehr zu rauchen, stärkt Ihr Selbstvertrauen:
Sie wissen, Sie haben es geschafft.
- Sie werden widerstandsfähiger gegenüber
Infektionen und können wieder befreit durchatmen.
- Sie handeln mit Verantwortung: Andere Menschen
sind durch das Passivrauchen gesundheitlich gefährdet.
- Sie können Ihren Kindern ein Vorbild sein.
- Sie sparen Geld.
- Der Geruch des Rauches hängt Ihnen und Ihren
Kleidern nicht mehr an, und Sie schmecken und riechen spürbar besser.
- Ihr Risiko, an Krebs, Herzerkrankungen oder einem
Schlaganfall zu erkranken, sinkt deutlich.
- Sie bleiben länger gesund, fit und leistungsfähig.

Vor dem Tag X.
Wer aufhört, lässt sich auf eine harte Zeit
ein. Entzugssymptome, Verlangen nach einer Zigarette, Reizbarkeit, Unruhe,
Nervosität, Konzentrationsschwäche, Hunger und Schlafstörungen
können sich einstellen. Deshalb sollte das Aufhören gut vorbereitet
werden:
- Legen Sie einen Tag fest, an dem Ihr Leben
als Nichtraucherin oder Nichtraucher beginnen soll. Günstig sind
stressfreie Zeiten wie Ferien.
- Teilen Sie Ihrer persönlichen Umgebung Ihren
Entschluss mit. Andere können Ihnen dabei helfen, dass aus dem
Aufhören ein rauchfreier Anfang wird.
- Versuchen Sie, sich zu motivieren. Denken Sie sich
Belohnungen für den Frfolgsfall aus. Oder hören Sie gemeinsam
mit einem Kollegen oder einer Kollegin auf und schliessen Sie eine Wette
darauf ab.
- Lassen Sie sich von Fachleuten beraten. Sie können
Ihnen Tipps geben und Hilfsmittel anbieten.

Die harte Zeit.
Wenn eine Fachperson Sie durch die harte Zeit begleitet,
steigt Ihre Chance erwiesenermassen deutlich, rauchfrei zu bleiben.
- Ihr Apotheker, Ihre Apothekerin, Ihr Arzt oder Ihre
Ärztin berät Sie über alle möglichen Formen der
Raucherentwöhnung. In regelmässigen Gesprächen können
Sie mit ihrer oder seiner Hilfe rauchfrei werden.
- Bei der Fachstelle Tabakprävention der Lungenliga
beider Basel erhalten Sie eine individuelle Beratung und Vermittlung
von Angeboten zum Entrauchen (vgl. Adresse auf Rückseite).

Hilfsmittel in der harten Zeit.
Das wichtigste Hilfsmittel sind Sie. Dennoch gibt
es zahlreiche Möglichkeiten, leicht durch die ersten Wochen zu kommen.
So bieten manche Beratungsstellen Kurse zum Entrauchen an. Da in den ersten
Wochen vor allem der Mangel an Nikotin zu Entzugssymptomen führt,
kann der Nikotin-Kaugummi, das Nikotin-Pflaster, der Nikotin-Spray oder
das Microtab in dieser Zeit dem Körper Nikotin zuführen. Auf
diese Weise können Sie sich auf Ihr neues Leben als Nichtraucherin
oder Nichtraucher konzentrieren; Sie spüren weniger körperliche
Beschwerden des Entzugs. Übrigens: Den Kaugummi können Sie rezeptfrei
in Ihrer Apotheke kaufen.
In einigen Apotheken der Region Basel können Sie mit
einem Atemlufttest den Gehalt an Kohlenmonoxid in Ihrem Blut messen lassen.
Dieses giftige Gas inhalieren Sie beim Rauchen, und es behindert den Sauerstofftransport
im Blut. Wenn Sie eine solche Messung zuerst als Raucher und dann als
Nichtraucher durchführen, wird Ihr Erfolg sichtbar: Als Nichtraucher
oder Nichtraucherin haben Sie kaum mehr giftiges Kohlenmonoxid im Blut.

Wenn die Lust kommt.
Es wird immer wieder Situationen geben, in denen Sie
die Lust nach einer Zigarette überfällt. Überlegen Sie
sich deshalb schon frühzeitig Ersatzhandlungen, damit Sie die Zigarettenlust
meistern können:
- Lesen Sie in einem Buch.
- Nehmen Sie eine Dusche.
- Greifen Sie nach einem zuckerlosen Kaugummi.
- Spielen Sie Karten.
- Lenken Sie sich irgendwie ab.

Runter mit den Kalorien.
Manche Menschen nehmen an Gewicht zu, wenn sie mit
dem Rauchen aufhören, denn der Körper stellt den Stoffwechsel
um und verwertet Nahrungsmittel besser. Falls Sie sich wegen einer möglichen
Gewichtszunahme Sorgen machen, könnten diese Hinweise helfen:
- Trinken Sie viel Wasser. Ihr Appetit wird
kleiner.
- Versuchen Sie, so viel wie möglich Sport zu
treiben und Treppen zu steigen.
- Vermeiden Sie fettreiche Ernährung und essen
Sie dafür Früchte, Gemüse und Müesli.
- Zuckerlose Kaugummis helfen, wenn Ihr Bauch nach
Süssigkeiten ruft.
Ihre Apothekerin, Ihr Apotheker berät Sie gerne, wie
Sie Ihren Kalorienkonsum in den Griff bekommen.

Bleiben Sie dran.
Auch nach der harten Zeit ist es noch lange nicht
vorbei. Sie werden von Zeit zu Zeit das Verlangen nach einer Zigarette
spüren. Bleiben Sie hart, versuchen Sie, dranzubleiben.
Falls Sie es trotzdem nicht schaffen, lassen Sie sich nicht entmutigen.
Versuchen Sie es später noch einmal. Denn Nichtrauchen ist lernbar.

Sie benötigen weitere Informationen?
Wir helfen Ihnen gerne weiter.
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