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  Sommerzeit – Malariazeit

Was ist Malaria?
Bei Malaria handelt es sich um eine Infektionskrankheit, die von mikroskopisch kleinen Parasiten verursacht wird. Malaria bedeutet „Sumpf“- oder „Wechselfieber“, und dieser Begriff umfasst verschiedene, durch tierische Einzeller verursachte fieberhafte Erkrankungen. Malaria stellt die häufigsten Erkrankungen des Menschen durch Parasiten dar.

Malaria – von Reisenden oft unterschätzt
Immer noch sterben weltweit 1.5 - 2.7 Mio Menschen pro Jahr an Malaria; zwischen 300 bis 500 Mio. erkranken zum Teil schwer. Unter den Toten befinden sich über eine Million Kinder unter fünf Jahren, schwangere Frauen, ältere Kinder und junge Erwachsene sowie nicht-immune Reisende.

Symptome
Die Symptome einer Malaria können vor allem zu Beginn sehr unspezifisch sein und denen einer Grippe verwechselt werden:

  • Fieber (nicht immer typisch rhythmisch verlaufend)
  • Unwohlsein, Müdigkeit
  • Kopfschmerzen
  • Rückenschmerzen
  • Frösteln, abwechselnd mit Hitzegefühl
  • Magen-Darm-Störungen wie Durchfall und Erbrechen

Darum gilt:

  • Immer an Malaria denken!
  • Teilen Sie Ihren behandelndem Arzt mit, dass Sie sich in einem Malariagebiet aufgehalten haben, auch wenn das schon länger zurückliegt.

Faustregel: Jedes Fieber während eines Aufenthaltes in einem Malariagebiet oder nach Rückkehr aus einem solchen ist als ein möglicher Fall von Malaria anzusehen.

Wie können Sie sich vor Malaria schützen?
Malaria ist zwar eine bedrohliche, aber eine heilbare Erkrankung, die durch entsprechendes Vorbeugen zu vermeiden ist. Impfen gegen Malaria ist derzeit nicht möglich. Vorbeugen heisst daher vor allem, den Stich der Anopheles-Mücke zu vermeiden. Diese Mücken sind vorwiegend am Abend und während der Nacht aktiv.
Medikamentöse Prophylaxe
Die Malariasituation unterliegt einem ständigen Wandel und die Empfehlungen zur medikamentösen Prophylaxe und Therapie haben diesem Wandel Rechnung zu tragen. Aus diesem Grunde müssen die Empfehlungen zur Prophylaxe und Therapie ständig aktualisiert werden.
Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach dem für Ihr Reiseziel richtigen Schema!

Persönliche Massnahmen als Prophylaxe

  • Tragen Sie Kleider, die Arme und Beine bedecken. Vermeiden Sie dunkle Farben, da diese Moskitos anziehen.
  • Tragen Sie (Turn-) Schuhe bis über die Knöchel.
  • Schlafen Sie unter einem, möglichst imprägnierten, Moskitonetz. Stopfen Sie dessen Enden fest unter die Matratze.
  • Benutzen Sie Rauchspiralen und Insektensprays.
  • Übernachten Sie in mückensicheren Räumen (klimatisierte Hotelzimmer).
  • Benutzen Sie mückenabstossende Mittel (sogenannte Repellentien) an den unbedeckten Körperstellen, zum Beispiel Antibrumm forte, Antiinsect extra, Exopic, Kik acitv, Parapic, Autan. Beachten Sie hier unbedingt die vom Hersteller angegebene Wirkungsdauer.
  • Achten Sie darauf, dass Fenster und Türen über Drahtgitter verfügen. Und vor allem schliessen Sie diese!
  • Vermeiden Sie abendliche Aufenthalte an Gewässern und Schwimmbädern!


Für alle Internet-Benutzer: www.safetravel.ch

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